»Eclectic Guggenheim« ist eine umfassende Trendstudie, die den Zustand unserer Gesellschaft beleuchtet, die Wünsche des Konsumenten auslotet und anhand von aktuellen Scoutingbeispielen, den Trend von morgen skizziert.
Die Studie ist 2007 entstanden.

Der Trend zusammengefasst:
» Ich mal mir meine eigene Welt! « Die Trendstudie belegt, dass wir uns als Schöpfer unserer eigene Welt inszenieren möchten: Das Signifikat der Zukunft ist die Selbsmächtigkeit. Angstfrei, Essayistisch, humorvoll und widersprüchlich gestalten wir uns und die Dinge die uns umgeben. Wir sind das Projekt, das wir bearbeiten und bearbeiten uns somit selbst. Im Hier & Jetzt. Ein Leben lang.
– Unsere Persönlichkeit als Selfmade-Kunstwerk:
Wir möchten unser Leben selbstbestimmt gestalten, und dies auch nach aussen hin demonstrieren. Ausdruck dieser Selbstmächtigkeit, ist die kreative Arbeit an uns selbst und den Dingen die uns umgeben. Wir suchen nach Mitteln uns auszudrücken und selbst zu beeinflussen.
Die perfekte & reproduzierbare Schönheit der digitalen Welt, verliert an Strahlkraft. Das Selbstgemachte & Individuelle, als Ausdruck von Individualität, rückt in den Fokus.
So wird in den kommenden Jahren, das Handgemachte, das Handwerk, das Kunstvolle, aber auch das Fehlerhafte & Unperfekte stilbildend.
Schlagworte:
Selfmade, Angstfrei, Selbstmächtig, Essayistisch, Küstlerisch, Humorvoll, Ironisch, Wiedersprüchlich, Unberechenbar, Makelhaft, Unperfekt, Eklektisch, Egozentrisch, Collagenhaft, Rätselhaft, Fragmentierend, Eigensinnig, Schabernackend;
Scoutingbeispiele || Haute culture

• Miu miu inszeniert die für Ihre Eskapaden bekannte Linsay Lohan als Gustav Klimts „femme fatale“
• Prada macht den Nerd zum Sexsymbol
• Louis Vuitton inszeniert das Accessoire als Kunstobjekt (readymade)
Scoutingbeispiele || Produkte haben abgeschaut

• Moroso kombiniert „türkische Teppicharrangements“ zur Chill-out-Lounge
• Firetrap bringt den bastgeflochetenen Pump auf den Markt; Comichafte Anmut
• Im Produktdesign, werden unterschiedliche Funktionen verschmolzen
Scoutingbeispiele || Virtuelle Geschöpfe

• Das Second Life bietet unendlich viele Möglichkeiten sich neu zu kreieren
• An mehreren Existenzen zugleich, arbeiten wir unsere manigfachen Ich-Erscheinungen weiter aus
(Facebook, Twitter, Studi-VZ)
Eclectic Guggenheim Inspirationen für Ideen- & Produktentwicklungen:
Der Konsument möchte sein Leben selbstbestimmt gestalten, und dies auch nach aussen hin demonstrieren. Ausdruck dieser Selbstmächtigkeit, ist die kreative Arbeit an sich selbst und den Dingen die ihn umgeben. Er sucht nach Mitteln dies auszudrücken und sich selbst zu beeinflussen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sollte das Produkt folgendes erfüllen:
Collagenhaft, mit selfmade Charakter, ironisch, verspielt, uneindeutig, selbstreferentiell, sich inszenierend/ zur Schau tragend.
Scoutingbeispiele || Top aktuell

Einige Wochen, nachdem die Trendstudie „Eclectic Guggenheim“ entwickelt wurde, kamen obenstehende Beispiele auf den Markt.
• Bionade setzt auf collagenhafte Aquarellzeichnungen
• Gauloises „Édition limitée“, setzt auf die selbstgemalte/ -gezeichnete Verpackung (Kulli, Kreide, Aquarell)
In Zusammenarbeit mit mit Kilian Mijatovic, Tanja Wyrowski und Julia Scheumer.